Möchten Sie gerne Golf spielen und diese ideale Sportart lernen?

Was ist Golf?

... dann lesen Sie einmal in Ruhe die nachfolgenden Informationen für Noch-Nicht-Golfer durch.

Golf ist nach Volleyball und Basketball die drittgrößte Sportart der Welt.
Es gibt weltweit über 50 Millionen Golfer, allein in den USA sind es mehr als 26 Millionen.

In Deutschland gibt es derzeit rund 600.000 Golfer mit über 700 Golfclubs und Plätzen, und die Zahl steigt.

Golfanlagen sind naturerhaltend und umweltfreundlich.

Golf ist eine gesundheitsfördernde Sportart für jung und alt, bei jedem Wetter und das ganze Jahr über zu betreiben, allein oder zu mehreren, als Freizeitgestaltung oder als intensive sportliche Betätigung, ja sogar als Leistungssport.

In den neunziger Jahren übertraf die Zahl der weltweit Golf spielenden Menschen erstmal die 40 Millionen-Marke. In den USA ist diese Sportart mit seinen vielen Millionen zählenden aktiven Spielern und mehr als 15.000 Plätzen einer der beliebtesten.

Im Moment gibt es 60 Millionen Golfspieler und 35.000 Golfplätze weltweit.

In Europa gibt es mittlerweile drei Millionen aktive Golfer, gut ein Drittel davon in Großbritannien. In Deutschland spielen rund 600.000 Menschen Golf, in Österreich sind es mehr als 60.000 und in der Schweiz rund 42.000.

  • Geschichte

    Geschichte

    Golfgeschichte

    Der Ursprung des Golfspiels ist nicht abschließend geklärt. Eine Legende besagt, dass schottische Schäfer aus Langeweile mit einem Hirtenstab kleine runde Steine in Mauslöcher schlugen. Hieraus sei dann das heute uns bekannte Golfspiel entstanden. Dass das so aber wahrscheinlich nicht stimmt, belegt das Folgende:

    Vorläufer des Golfs gab es bereits in der Antike. So sind Darstellungen aus Persien, Ägypten, Griechenland, Italien und auch China und Japan überliefert, in denen sich Spieler ihre Zeit damit vertrieben, Bälle über eine gewisse Distanz mit Stöcken zu treiben. Die Bälle waren dabei zumeist aus Holz oder aus einem mit Federn oder Wolle ausgestopftem Lederbeutel.

    Die direkten Vorfahren des Golfsports stammen jedoch aus dem mittelalterlichen Europa. Im Jahre 1147 wurde erstmals das Spiel "Chole" erwähnt, wo man einen Holzball über größere Entfernungen auf ein bestimmtes Ziel spielte. Dazu wurden bereits mehrere verschiedene Schlägerarten verwendet.

    Eine niederländische Chronik aus dem Jahre 1297 erwähnt einen Wettbewerb namens "Colf", der zum Ziel hatte, in möglichst wenigen Versuchen über eine Entfernung von 4.500 Metern einen Holzball mit ebensolchen Schlägern an ein bestimmtes Ziel zu befördern.

    Das Spiel erstreckte sich dabei über vier Spielbahnen, war ein reiner Mannschaftssport (zwei Teams zu je vier Spielern) und erfreute sich über 400 Jahre lang großer Beliebtheit.

    Um 1700 entwickelte sich dann ein Ableger namens "Kolf", da es der vornehmen niederländischen Gesellschaft nicht mehr fein genug war, bei Wind und Wetter zu "colfen". Deshalb wurde das Spiel in wettergeschützte Anlagen verlagern und es entwickelte sich daraus ein Spiel, bei dem nur noch Präzision gefragt war. Die einfache, aber in der Ausführung durchaus diffizile Anforderung war dabei, mit einem geschlagenen Ball über eine Entfernung von ungefähr 20 Metern einen Eisenpfosten zu treffen.

    Ein weiterer Vorläufer des heutigen Golfs wurde während dieser Zeit unter dem Namen "gouf" in Schottland gespielt. Es lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen, ob es sich dabei um eine Parallelentwicklung handelte oder ob die Urform des Spiels aus den Niederlanden nach Schottland kam. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Spiel jedenfalls im Jahre 1457, als Soldaten verboten wurde, "gouf" zu spielen, damit sie nicht ihre militärischen Pflichten vernachlässigen. Es wurde bereits so gespielt, wie das heutige Golf: Mit mehreren Schlägern, einem kleinen Ball und zahlreiche, über die Spielfläche verteilte Löcher.

    1553 tauchte dann erstmals der bis heute im Golfsport legendäre Name "St. Andrews" auf. Der Erzbischof dieses schottischen Ortes gestattete den Einwohnern auf den "links" - öffentliches Land in den Dünen ohne Wert für den Ackerbau - Golf zu spielen.

    1608 wurde Golf in England eingeführt und 1744 der erste Golfclub, "The Honourable Company of Edinburgh Golfers" gegründet. Im selben Jahr fand auch das erste Damenturnier urkundliche Erwähnung, das vom Royal Musselburgh Golfclub veranstaltet wurde. Zehn Jahre später wurde der Golfclub von St. Andrews gegründet, der später zum "Royal and Ancient Club of St. Andrews" wurde und von den anderen Clubs den Auftrag erhielt, umfassende und für alle verbindliche Regeln zu erstellen.

    Damit wurde St. Andrews zur obersten Institution im Golfsport und ist dies auf internationaler Ebene auch noch heute.

    Während dieser Zeit hatte der Golfsport auch in Amerika bereits Fuß gefaßt. Das erste Mal erwähnt wurde er im Jahre 1659 in einer Verfügung des Stadtrates von Fort Orange, in der das Golfspiel in den Straßen verboten wurde, da es immer wieder zu Beschädigungen und Verletzungen gekommen war. 1786 wurde der erste nachweisbare amerikanische Golfclub in Charleston, South Carolina, gegründet.

    Im Jahr 1888 legte St. Andrews das erste vollständige Regelwerk vor dem kurz darauf ein weiteres mit insgesamt nicht weniger als 40 Regeln (plus 14 Sonderbestimmungen für Zählwettspiele und zehn Absätze über Golf-Etikette) folgte. Zur Überwachung dieser Regeln wurde 1897 eine Regelkommission eingesetzt, die heute gemeinsam mit der USGA alle vier Jahre das gültige Regelwerk überarbeitet und auch weltweit die oberste Instanz für die korrekte Regelauslegung ist.

    1971 war Golf in aller Munde, als Captain Alan Shephard, Kommandant der Raumkapsel "Apollo 14" bei einer Mondlandung den ersten Golfball auf dem Erdtrabanten schlug und so Golf zur Ehre verhalf, die erste intergalaktisch verbreitete Sportart zu sein.

  • Warum Golf spielen?

    Warum Golf spielen?

    Warum Golf spielen?

    Golf kann man ein Leben lang spielen, ohne sich mit zunehmenden Alter der Gefahr einer Überanstrengung auszusetzen. Da Körper und Geist gleichermaßen gefordert, aber nicht überfordert werden, ist Golf ein idealer Freizeitsport.

    Man kann Golf allein, zu zweit, zu dritt oder zu viert spielen, wobei die Spielstärke der einzelnen Spieler durch ein Vorgabesystem ausgeglichen wird, so dass das unterschiedliche Können nicht ins Gewicht fällt. Golf ist daher ein hervorragender Familiensport.

    Bei einer Runde Golf über 18 Löcher wird eine Gesamtstrecke von 6 bis 8 km zurückgelegt; bei zügiger Gangart je nach Spielerstärke, in ca. 3 bis 4 Stunden. Golf ist zwar nicht so energieverbrauchend wie beispielsweise die  Volkssportarten Tennis oder Fußball, aber eine vorzügliche Bewegungstherapie für Herz und Kreislauf.

    Die landläufige Meinung, dass Golf ein Sport für alte Leute sei, ist nicht richtig. Die starken Jugendmannschaften in den einzelnen Clubs sind der beste Beweis.

    Nicht zuletzt schult Golf in besonderen Maße auch das  Konzentrationsvermögen. Die Konzentration ausschließlich auf den jeweiligen Treffmoment ausgerichtet, ist entscheidend dafür, ob der Schlag gelingt oder nicht.

    Darin liegt ein starkes meditatives Moment: Bei der Konzentration vergisst man schnell alle anderen Sorgen und Probleme.

    Golf ist eine faszinierende Sportart und wird schnell zur großen Leidenschaft. Da fast überall in der Welt Golf gespielt wird, braucht auch im Urlaub nicht darauf verzichtet zu werden. In allen Himmelsrichtungen der Erde finden sich genügend Golfplätze - und dabei immer Gleichgesinnte und neue Freundschaften.

  • Was ist Golf

    Was ist Golf

    Was ist Golf?

    Golf ist ein Rasensport, bei dem es darauf ankommt, einen Ball durch aufeinanderfolgende Schläge in Übereinstimmung mit den Regeln und Etiketten von einen Abschlag in ein Loch zu spielen. Eine Runde Golf besteht aus 18 Spielbahnen (Löchern), die in einer bestimmten Reihenfolge zu spielen sind. 9-Löcher-Plätze sind für eine volle Runde zweimal zu durchspielen. Grundlage zur Ermittlung des Spielergebnisse ist immer die Schlagzahl eines Spielers.

    Das einzelne Loch besteht aus einem Abschlag (Tee), der Spielbahn (Fairway) sowie Grün (Green), auf dem sich - von besonders kurzgeschnittenen Rasen umgeben – das eigentliche Loch, ein Behälter von 108 mm Durchmesserund mindestens 100 mm Tiefe befindet. Der Standpunkt ist durch eine weithin sichtbare Fahne gekennzeichnet. Die Entfernungen von Abschlag zum Loch betragen zwischen 100 m und 550 m. Die Schwierigkeit der Bespielbarkeit eines Loches wird durch natürliche Hindernisse (wie zum Beispiel Teiche, Bäume, und Grasflächen mit hohem Wuchs) ebenso erhöht wie durch künstliche Hindernisse, zu denen insgesamt sogenannte Bunker - mit Sand gefüllte Vertiefungen - gehören.

    Man unterscheidet grundsätzlich zwei Wertungsarten beim Golf: Zählspiel und Lochspiel. Beim Zählspiel gewinnt der Spieler, der die niedrigste Schlagzahl für eine oder mehrere Runden gespielt hat. Beim Lochspiel gewinnt derjenige Spieler ein Loch, der den Ball mit den wenigsten Schlägen eingelocht hat. Lochen beide Spieler mit der gleichen Schlagzahl ein, so ist das Loch halbiert. Gewinner im Lochspiel ist der Spieler, der mehr Löcher gewonnen hat, als noch zu spielen sind.

    Leistungsunterschiede werden durch ein Vorgabesystem ausgeglichen, d.h. von einer Gesamtschlagzahl (oder im Lochspiel von der Schlagzahl für ein Loch) des schwächeren Spielers wird - je nach Spielstärke – eine bestimmte Anzahl von Schlägen abgezogen.

    Die Vorgabe (Hcp.) für einen Spieler ergibt sich aus dem Ergebnis teilgenommener, vorgeschriebener Turniere. Jedes Mitglied erhält jährlich eine neue Handicapkarte, die ihn berechtigt, gegen Greenfee (Rundenpreis für Nicht-Clubmitglieder) auf allen Plätzen der Erde zu spielen.

    Jeder Golfplatz hat seinen Standard: Bei fehlerfreiem Spiel die 5 kurzen Bahnen in drei Schlägen (Par 3) zu spielen; die lange Bahn in fünf Schlägen (Par 5) und die 12 mittleren Bahnen in vier Schlägen (Par 4). Das ergibt bei fehlerfreiem Spiel Par 68. Wer das schafft, spielt Handicap 0; aber das spielen nur sehr wenige ausgezeichnete Spieler. Braucht jemand durchschnittlich je Bahn einen Schlag mehr, dann bekommt er Handicap 18; braucht er je Bahn zwei Schläge mehr, erhält er das höchste Handicap 36. Dies ist zunächst das Ziel jedes Anfängers. Aber ca. 50 % der Golfer haben gar kein Handicap - aus verschiedenen Gründen - und sind trotzdem glücklich.

    Für Anfänger ist der Unterricht bei einem Golflehrer unerläßlich. Von dem sportlichen Talent des Einzelnen hängt es ab, wie viele Unterrichtsstunden er nehmen muß, bis er den Ball zur eigenen Freude schlagen und gleichzeitig ein gutes Resultat erzielen kann.

    Nach mehreren Unterrichtsstunden erhält er seine Platzerlaubnis durch den Golflehrer und kann dann allein oder mit anderen auf dem Platz spielen.

  • Ausrüstung

    Ausrüstung

    Ausrüstung

    Die Golfregeln erlauben das Benutzen von höchstens 14 Schlägern, deren Form und Machart durch die Regeln vorgeschrieben sind. Ein Golfschläger besteht aus Griff, Schaft und Kopf.

    Im Einzelnen unterscheidet man in drei Arten:

    1. Holzschläger für lange Schläge (Kopf meist aus Metall, Kunststoff oder Holz)
    2. Eisenschläger für mittellange oder kurze Schläge (Kopf aus Stahl)
    3. Putter zum Einlochen des Balls auf dem Grün (Kopf mit senkrechter Schlagfläche)

    Anfänger kommen aber mit weit weniger Schlägern aus.

    Der Golfball besteht überwiegend aus Hartgummi. Sein Gewicht darf nicht mehr als 45,93 Gramm betragen. Es gibt nur noch Bälle amerikanischer Größe (42,67mm Durchmesser), aber der verschiedensten Konstruktionen.

    Dem Mitführen von Bällen, Schlägern und sonstigem Golfzubehör dienen Golftaschen aus Leder oder Kunststoff, die man entweder selbst trägt oder auf einem zweirädrigen Wagen hinter sich herzieht. Auf Gut Uhlenhorst ist es auch möglich, Golfautos zu mieten.

    Auf dem Abschlag wird der Ball auf einen Stift – genannt Tee - gesetzt, damit er möglichst widerstandsfrei über eine große Distanz geschlagen werden kann. Für einen festen Griff beim Schwingen des Schlägers sorgt der Handschuh, der nur an der linken Hand (für Rechtshänder) getragen wird. Golfschuhe mit Noppen und Soft-Spikes ermöglichen einen sicheren Stand beim Golfschwung.

  • Schlusswort

    Schlusswort

    Schlusswort

    Ziel und Zweck dieser Darstellung ist, Nichtgolfer oder besser: Noch-Nicht-Golfer - in den im Aufschwung begriffenen Sport "Golf' einzuführen und auf unseren Golfplatz hinzuweisen.

    Golf ist nicht das Spiel für die "Oberen Zehntausend" bzw. für die "ausgewählte Schicht", und die Version "only for the old and the rich" ist ebenso töricht wie überholt. Das zeigt sich schon daran, daß den derzeit rund 600.000 Golfern in Deutschland etwa 1 Mio. spielwillige Interessierte hinzuzurechnen sind.

    Und an den zunehmenden Versuchen, durch alternative Modelle zu gemeinnützigen Vereinen auch öffentliche Plätze für jung und alt zu schaffen, um diesen Andrang Herr zu werden.

    Die Öffentlichkeitsarbeit wird verstärkt in den Golfverbänden und von anderen privaten und öffentlich- rechtlichen Initiatoren und Gruppen betrieben, aber die Erstellung von jedermann zugänglichen öffentlichen Golfplätzen kommt aus verschiedenen Gründen nur schleppend voran.

    Die Öffentlichkeitsarbeit wird verstärkt in den Golfverbänden und von anderen privaten und öffentlich- rechtlichen Initiatoren und Gruppen betrieben, aber die Erstellung von jedermann zugänglichen öffentlichen Golfplätzen kommt aus verschiedenen Gründen nur schleppend voran.

    Die Zukunft für Golf hat begonnen, die Entwicklung ist nicht mehr aufzuhalten.

Golf- & LandClub Gut Uhlenhorst gGmbH
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